Arztpraxis Michael Lob

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Infusionstherapie

Patienteninformation


Leistungsbeschreibung

Injektions- und Infusionskuren zur Rekonvaleszenz und Stärkung der Immunabwehr mit Thymuspeptiden (z. B. Thymoject Loges) und Natriumselenit (z. B. Selen Loges / Selenase) 8 bis10 Anwendungen (2 x wöchentlich).
Zusätzlich Vitamin C intravenös oder in Tablettenform) / reduziertes Glutathion intravenös (TATIONIL) und Zink ( intravenös oder in Tablettenform).

Indikation

Therapie bei chronisch rezidivierenden Infekten (Blasenentzündung / Sinusitiden / grippale Infekte); bei ausgeprägten Erschöpfungszuständen und als Tumornachsorge, zum Beispiel nach Chemo- und oder Strahlentherapien.

Information

Die Anwendung von Thymuspeptiden in Form eines zugelassenen Fertigarzneimittels in Kombination mit Selen ergänzt sich sinnvoll. Die Aktivität der Thymusdrüse (Ort der Thymushormonproduktion) nimmt im Laufe des Lebens ab, wodurch auch die thymusabhängige Aktivierung von T-Lymphozyten („Infektabwehrzellen“) abnimmt. Durch die Gabe von Thymusfaktoren erhöht sich die Anzahl der T-Lymphozyten und verbessert indirekt über Botenstoffe (Zytokine) das unspezifische Immunsystem.

SELEN

Selen ist für den Ablauf vieler biochemischer Prozesse nötig. Der Tagesbedarf an Selen liegt bei 120-200 µg. Als wichtiger Bestandteil eines Enzyms (Glutationperoxidase) ist es für die Unversehrtheit der Körperzellen und als Schutz vor Peroxidation von Zellwänden verantwortlich. Ferner ist es bei der Umwandlung von Schildrüsenhormonen in die biologisch aktive Form (t3) beteiligt. Bei Selenmangel kommt es somit auch zu Schilddrüsenfunktionsstörungen. Entgiftungen, zum Beispiel bei Quecksilberbelastungen, können nur bei ausreichender Selenversorgung vonstatten gehen. In der Intensivmedizin wird Selen bei der Behandlung von akuten Pankreasentzündungen wegen seiner positiven Eigenschaften erfolgreich eingesetzt. Unter Selenmangel ist eine erhöhte Thrombosegefahr zu beobachten, da die Blutplättchen sich vermehrt „verkleben“. In diesem Zusammenhang ist auch ein erhöhtes Herzinfarktrisiko bei Selenmangel zu sehen.
Selenvorkommen: Selen findet sich in nicht gemahlenem Getreide, Fisch, Tintenfisch, Kalbsniere, Eiern, Käse, Hhülsenfrüchten, Spargel, Mandeln, Sesam und ungeschältem Reis.

ZINK

Zink gilt als ist ein wichtiger Bestandteil von mehr als 150 Enzymen im Körper. Der Tagesbedarf an Zink liegt bei 15 mg. Ein Zinkmangel verursacht weitreichende Mangelerscheinungen, insbesondere auch eine geschwächte Immunabwehrlage.
Kurz gesagt: „Zink fördert heile Haut und starke Abwehr“.

In der Dermatologie wird zinkhaltige Salbe zur Wundheilung und verringerten Narbenbildung verwendet. Zink hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Thymusfunktion, und ist somit bei der Infektabwehr als wichtiger Bestandteil beteiligt. Unter Zinkmangel ist keine ausreichende Produktion von Thymushormonen möglich. Haarausfall, verzögerte Wundheilung, Appetitstörungen, Geschmacks- und Geruchsstörungen, reduzierte Nachtsichtfähigkeit, und ein gestörtes Schlafprofil können als Ursache eine Unterversorgung mit Zink haben. Zink kommt in Vollkorngetreide, Linsen, Soja, Weizenkeimen, Käse, Kalbsleber und Austern vor.

Abrechnung

Bei Beginn der Behandlung wird ein Therapieplan erstellt und gegen Unterschrift als Behandlungsvertrag zwischen dem / der Patientin und der Arztpraxis M.Lob ausgehändigt. Die Behandlung wird als individuelle Gesundheitsleistung gemäß den geltenden Richtlinien der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ Ziffern: 1,3,5, gegebenenfalls 8,252,253,271,272) privat in Rechnung gestellt. Bei weiteren Fragen können sie sich gerne an mich oder an das Praxisteam wenden.

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